Mein erster Alleinflug

Aufgeregt, stolz und zugleich erleichtert… das waren die 3 Gefühle die mich nach meiner ersten Allein-Platzrunde in Arnsberg an einen schönem Sommertag überwältigten.

Denn ich wartete sehr lange auf diesem Tag. Um genau zu sein ganze 1,5 Jahre. Meine Flugausbildung startete in einem Segelflugverein, indem ein Scheibe SF25 Falke, ein zweisitziger Motorsegler zur Verfügung stand – wohl die eierlegende Wollmilchsau unter den Flugzeugen. Aufgrund der kleineren Strukturen des Platzes und zugleich der Priorität des Segelflugs gelang es mir nur 8 Flugstunden in der ganzen Saison in meinen Flugbuch zu verzeichnen. Vom Alleinflug war ich noch weit entfernt, das unregelmäßige Fliegen gab mir das Gefühl als würde ich jedes mal wieder von komplett neu anfangen. Ich machte keine wirklichen Fortschritte und wechselte zur neuen Saison den Verein.

Scheibe SF 25 Falke – die eierlende Wollmichsau

Hier achtete ich jetzt von Anfang an auf bessere Strukturen: Asphaltbahn, durchgehend besetzter Tower und genügend Flugzeuge, als auch Fluglehrer. Und siehe da: es ging endlich voran! Zusätzlich erschwert hatte ich es mir jedoch durch den Wechsel auf ein neues Flugzeug: die Aquila A210 von der deutschen Firma AQUILA Aviation GmbH in Schönhagen. Die Aquila fällt jetzt unter der Klasse der einmotorige, Kolbenmotor-getriebene Flugzeuge (SEP) und nichtmehr unter die der Motorsegler (SEP). Was aber nicht weiter schlimm ist, da mir die TMG Stunden ebenfalls für meine PPL (A) Lizenz angerechnet werden.

Ein Wunderschönes Flugzeug, wie ich finde: sportlich, agil und relativ schnell. Zumindest um einiges schneller als der Motorsegler. Und auch um einiges komplexer: verschiedene Klappenstufen, Verstellpropeller etc.

Aquila A210 – schneller, agiler und komplexer

Umso mehr freute es mich dann, als mein Fluglehrer mir dann nach circa 20h auf der Aquila sagte: „nächstes mal fliegst du alleine“. Es folgte ein Checkflug mit einem zweiten Fluglehrer, der schon nach einer Platzrunde den Flieger wieder verließ. „Jetzt du“, Ich atmete tief durch und…

… Ach schau es dir am besten selber an! Den ersten Alleinflug wird wohl kein Pilot mehr so schnell vergessen. Wie war dein 1. Alleinflug? Wieviele Stunden hast du gebraucht und wie hast du dich gefühlt? Lass es mich in den Kommentaren unten wissen!

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